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GRUNDLAGEN: MASCHINENSTICKEN

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Beitragvon AdminSven » Mittwoch 11. Dezember 2013, 18:50

Liebe Mitglieder der Naehfabrik,

wie ihr vielleicht wisst, hat Susanne in mühevoller Arbeit den Workshop Kalender für 2014 erstellt. Ich stand als Projektleiter in der zweiten Februarhälfte mit dem Thema Maschinensticken Grundlagen drin. Nun ist es ja so, dass es kein echter Workshop ist, nach dem Motto einer zeigt, die anderen nähen nach. Es ist eher eine informative Sache und möchte meine Erfahrungen zum Thema Maschinensticken aufzeigen. Einige haben sich ja jetzt eine Stickmaschine zugelegt und deshalb habe ich Susanne gebeten mich aus dem Kalender für Februar zu streichen. Das Thema Maschinensticken Grundlagen werde ich in den kommenden Tagen starten. Ein bisschen was hab ich schon vorbereitet und bald schon gibt's den ersten Post dazu. Ich hoffe ihr habt ein bisschen Freude daran. Ich werde diese Information auch für das eigentliche Thema verwenden. Wer also Fragen hat, kann diese auch gerne schon jetzt posten, dann kann ich dass in meine Ausführungen mit einfliessen lassen.
Liebe Grüße
Sven


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Re: Grundlagen Maschinensticken Teil 1

Beitragvon AdminSven » Donnerstag 12. Dezember 2013, 10:14

Einleitung: Sticken ist eine textile Technik, bei der ein Trägermaterial (Stoff, Leder, Papier) mittels Durchziehen oder Aufnähen von Fäden verziert wird. Es gibt eine Vielzahl von Sticktechniken. Hier zeigen werde ich ausschliesslich das Sticken mit der Maschine.

Die Maschine: Auf dem Markt erhältlich sind kombinierte Näh- und Stickcomputer, reine Stickmaschinen (Hausgebrauch), semiprofessionelle und industrielle Stickmaschinen. Näher eingehen möchte ich auf die kombinierte Maschine, da sie einfach am weitesten verbreitet ist. Nur wenige Hersteller bieten reine Stickmaschinen an, die oben genannten professionellen Stickmaschinen mal aussen vor gelassen. Ich werde auch im weiteren Verlauf nicht auf diese sehr speziellen Maschinen eingehen, dazu kenne ich sie zu wenig.
Jeder der sich eine kombinierte Maschine zulegen möchte sollte einige Dinge im Vorfeld wissen: Der Umbau von der Nähmaschine zur Stickmaschine ist immer mit einem gewissen Aufwand verbunden. Meist sind folgende "Umbaumaßnahmen" erforderlich:
- Stickeinheit anbringen
- Transporteur versenken
- Stickfuß anbringen
- Stichplatte wechseln
- Sticknadel einsetzen

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Welche Maschine ist die richtige?
Hier muss man ganz klar sagen, je größer der Stickbereich, desto teurer die Maschine. Eine Stickmaschine zu kaufen kann mitunter eine Investition sein, die sich sehen lassen kann. Einfache Stickmaschinen gehen bei ca. 600 Euro los und nach oben bis 8000 Euro (momentaner Stand im Hobbybereich). Bei der Maschine alleine bleibt es aber leider nicht. Es gibt sehr viel tolles Zubehör, oft die Option spezieller Rahmen, Hilfsmittel wie z.B. Mehrfachgarnrollenhalter, Platzierungshilfen usw. Auch die Folgekosten bei den Verbrauchsmaterialien sind zu bedenken. Stickvlies, Stickgarn, Sticknadeln müssen immer nachgekauft werden. Ich möchte hier keine Kaufempfehlung geben und auch keine von mir favorisierten Hersteller nennen. Das ist alles sehr individuell und so habe auch ich spezielle Anforderungen an eine Maschine, die aber hier nicht relevant sind. Natürlich komme ich nicht umhin, Bilder von verschiedenen Stickmaschinen zu zeigen um die Unterschiede in der Bauweise klar zu machen.

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Wie arbeitet eine Stickmaschine?
Während für eine Nähmaschine die Nadelpostion abhängig vom gewählten Stichmuster unterschiedlich sein kann, ist sie bei der Stickmaschine immer nur mittig, d.h. die Nadel macht nur eine Hubbewegung nach unten und nach oben, springt also nicht von links nach rechts. Die Stickeinheit in Verbindung mit dem Stickrahmen in dem der Stoff fest eingespannt werden muss, übernimmt die komplette Bewegung.

Unterschiedliche Stickeinheiten:
Es gibt grob zwei unterschiedliche Bauweisen von Stickmaschinen. Einmal die Stickmaschine, bei der die Stickeinheit links der Maschine, quasi als Verlängerung seitlich angedockt wird und zum anderen die Stickeinheiten die an die Rückseite (oder Vorderseite) der Maschine angeschlossen wird, hier muss ein spezieller Stickarm ausgeschwenkt werden.

Für den Hersteller einfacher zu bauen sind die seitlich angedockten Stickeinheiten. Mit höheren Produktionskosten schlagen da die hinten angedockten Stickaggregate zu Buche. Hersteller wie Janome/Elna setzen auf die rückwärtig angebrachten Stickeinheiten.
Bei beiden Bauweisen ist es wichtig, dass der Stickrahmen an Teilen der Maschine auflegt, also unterstützt wird und so wenig Hebelwirkung wie möglich entsteht. Der bewegliche Stickschlitten ist entweder auf geschmierten Stangen oder auf Kugellager montiert. Durch horizontale und vertikale Bewegungen kann der Stickschlitten jede Richtung sticken. Die Bewegung wird durch Motoren bewerkstelligt.
Liebe Grüße
Sven


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Re: Grundlagen Maschinensticken Teil 1

Beitragvon RosaLind » Donnerstag 12. Dezember 2013, 10:20

Danke! :herz04
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Re: Grundlagen Maschinensticken Teil 1

Beitragvon AdminSven » Donnerstag 12. Dezember 2013, 10:28

Die richtigen Materialien

Das Garn:
Stickgarn ist gegenüber Allesnäher ein viel feineres glänzendes Garn das aus feinen Einzelfäden gesponnen wird.
Die häufigsten Materialien sind Rayon (Viskose), Nylon und Polyester.
Rayon ist ein sehr weiches Garn mit natürlichem Glanz, es ist mein Favorit, Nylon ist ein Garn aus Kunsstofffasern und hat alle Vorteile der Viskose und keine Nachteile wie Polyester, Nylon ist gegenüber Rayon und Polyester am teuersten. Polyester ist ebenfalls ein Garn aus Kunststofffasern das vor allem in der Industrie verwendet wird. Es hat einen eher künstlichen Glanz, ist einfach in der Herstellung und kochfest. Polyester verwende ich für alle FSL Stickereien. Noch vor ein paar Jahren sagte man Polyester einen erhöhten Abrieb in der Maschine nach, die Garne wurde aber so verbessert, dass dies nicht mehr der Fall ist. Polyester ist starrer als Viskose und ist das günstigste Garn. Es gibt verschiedene Spezialgarn die besonders behandelt werden müssen. Metallicgarn z.B. braucht eine spezielle Nadel, die Fadenspannung sollte gelockert werden, es sollte vertikal ablaufen und die Stickgeschwindigkeit sollte reduziert werden. Nicht jede Maschine kann diese Art ohne Schwierigkeiten verarbeiten. Fluoriszierende Garne, Wollstickgarne, Frosted Stickgarne mit Keramikanteil, holografische Folie usw. zählen ebenfalls zu den nicht ganz einfach zu verarbeitenden Stickgarnen. Als Unterfaden nimmt man ein spezielles, sehr dünnes Garn. Es gibt diese Garne bereits vorgespult und gepresst auf Einwegspulen - hier bei ist aber dringend zu achten, dass die Spulengröße identisch sein muss. Ausserdem funktioniert meist der Unterfadenwächter nicht mit diesen Einmalspulen. Ich verwende Unterfaden von Madeira/Rheingold in weiss und schwarz und spule selbst von den großen 10000 Meter Konen. Bei Lace Stickereien z.B. Weihnachtsbaumanhänger wird das Stickgarn als Oberfaden auch als Unterfaden genutzt. So sieht die Stickerei von beiden Seiten gleich aus. Dazu später mehr.

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Re: Grundlagen Maschinensticken Teil 1

Beitragvon AdminSven » Donnerstag 12. Dezember 2013, 10:51

Die Stabilisierung:
Grundsätzlich muss jeder Stoff stabilisiert werden. Das heisst der Stoff wird zusammen mit dem sog. Stickvlies in den Rahmen gespannt. Das gilt für normale Stoffarten wie z.B. Baumwolle. Das Stickvlies verhindert dass sich der Stoff verzieht, dass dieser in den Greiferraum gezogen wird und hält den Stoff glatt und fest eingespannt im Rahmen.

Arten von Stickvlies:
Das Stickvliesstück muss immer größer als der Aussenrahmen sein. Es muss immer an jeder Stelle mit dem Stoff zusammen in den Stickrahmen eingespannt werden. Ist an einer Stelle z.B. nur der Stoff im Rahmen (Stickvlies zu klein) dann kann genau ab dieser Stelle der Stoff beim Sticken in Richtung Mitte gezogen werden. Es entstehen Falten und Beulen, die Stickerei wird unbrauchbar.
Manche Stoffe wie z.B. Samt lassen sich nicht gut einspannen, weil der Stickrahmen unschöne Abdrücke auf dem Stoff hinterlassen kann. Hier wird das Stickvlies alleine eingespannt und der Stoff oben auf gelegt. Wie das genau funktioniert folgt bilddokumentiert weiter unten.

Ausreissbares Stickvlies: Dieses Stickvlies wird unter den Stoff gelegt und zusammen mit diesem in den Rahmen trommelfest eingespannt. Dieses Vlies wird am häufigsten verwendet. Es wird nach Ende der Stickerei einfach von der Rückseite weggerissen. Kleine Brücken die stehen bleiben werden z.B. mit einer Pinzette gefasst und ebenfalls ausgerissen.

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Aufbügelbares Stickvlies: Es entspricht dem aussreissbaren Stickvlies mit dem Unterschied dass es zwei unterschiedliche Seiten hat. Eine Seite ist mit Klebepunkten versehen. Der Stoff muss auf diese Seite gelegt und nach Anweisung des Herstellers aufgebügelt werden. Dabei schmelzen die Klebepunkte und das Vlies ist fest mit dem Stoff verbunden. Ich verwende dieses Vlies für alle elastischen Materialien und einen Verzug zu verhindern.

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Abschneidbares Stickvlies:
Diese Vlies finden bei dicken Stoffen, bei sehr großen Stickmustern mit hoher Stichzahl Anwendung. Nach dem Stickvorgang wird es an der Aussenkontur der Stickerei mit einem gewissen Abstand weggeschnitten. Das an der Stickerei verbliebene Stickvlies verbleibt auf Dauer. Bei zurückschneiden muss man unbedingt darauf achten nicht in den Stoff zu schneiden. Ich empfehle hierfür eine Applikationsschere. Bilder folgen.

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Wasserlösliche Stickfolie:
Diese Folie verwendet man als Unter und/oder Auflage auf den Stoff wenn dieser hochflorig ist wie z.B. Frottee. Es wird nach der Stickerei ausgewaschen und im Anschluss in der Waschmaschine gewaschen um auch letzte Rückstände zu entfernen. Mit dieser Folie soll man theoretisch auch FSL Stickereien machen können, was aber in der Praxis nicht funktioniert. Gerade bei dichten FSL Stickereien perforiert die Folie und die Stickerei fällt aus dem Rahmen.

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Wasserlösliches Stickvlies:
Dieses feste Stickvlies eignet sich hervorragend für FSL Stickereien. Das Vlies wird mehrlagig in den Rahmen gespannt, die Stickerei direkt auf dieses Vlies gestickt und am Ende wird das Vlies ausgewaschen. Abhängig wie weit man auswäscht erhält die Stickerei einen gewissen Stand der erwünscht ist. Die Rückstände dieses Vlieses verkleben mit den Fäden der Stickerei. Es können sogar 3 D Gebäude, Windlichter uvm gefertigt und zusammengebaut werden. Ich verwende ausschliesslich Soluvlies von Freudenberg, packe Reste zwischen 2 Lagen Soluvlies und hab somit eine stabile Grundlage für die oft sehr dichten Stickereien. Auch Applikationen können mit diesem Stickvlies gefertigt werden.

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Selbstklebende Stickvlies:
Dieses Vlies ist wie der Namen schon sagt klebend. Das Vlies wird in den Rahmen gespannt, das Trägerpapier entfernt und der Stoff aufgelegt. Dieser verklebt dann temporär mit dem Vlies. Geeignet für alles Stoffe die sich nicht einspannen lassen weil sie dadurch Schaden nehmen würden oder Stoffstücke die zu klein sind um eingespannt zu werden.

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Volumenstickvlies:
Dieses „unechte“ Stickvlies wird für bauchige Stickeffekte z.B. auch Trapunto verwendet. Die fertige Stickerei ist dann nicht flach sonder erhaben.

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Ferner gibt bzw. gab es noch wegbügelbare Stickfolie. Nach der Stickerei bügelte man zwischen Tüchern und spezielle Hitze die Folie einfach weg. Sie ist quasi weggeschmolzen, Rückstände verbinden sich mit dem Garn der Stickerei. Die Stickerei erhält einen festen Stand. Es gab diese Folie von Madeira und hiess Iron-Away Folie
Liebe Grüße
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Re: Grundlagen Maschinensticken Teil 1

Beitragvon AdminSven » Donnerstag 12. Dezember 2013, 11:24

Technisches zur Fadenspannung
Die meisten Stickmaschinen haben eine automatische Fadenspannung, was aber nicht heisst, dass diese nie verstellt werden muss. Abhängig von Stoff, Nadel und Garn muss man die Fadenspannung anpassen. Häufig verändern muss man die Fadenspannung wenn man Spezialgarn wie z.B. Metallic, Frosted, Glamour usw verwendet. Diese Garn haben eine andere Oberflächenbeschaffenheit und erzeugen mehr Reibung. Die Spannung des Oberfadens muss verringert werden. Auch bei sehr dichten Stickereien, dickem Garn usw. muss die Spannung verringert werden. Grunsätzlich gilt:
Wenn Unterfaden auf der Stoffoberseite zu sehen ist, muss die Fadenspannung angepasst werden. Der Unterfaden kommt dann hoch wenn Stoff, Garn usw nicht optimal zusammenpassen. Die Oberfadenspannung ist auch hier zu verringern da der Oberfaden zu stark am Unterfaden zieht und diesem mit hoch holt.

Das Stichbild einer Stickerei ist dann perfekt wenn sich auf der Rückseite ca. 1/3 des Oberfadens zeigt. Zuviel Oberfaden auf der Stoffunterseite bedeutet die Fadenspannung des Obergarns ist zu gering, man sollte diese erhöhen. Bei zu wenig Obergarn auf der Stoffunterseite läuft man Gefahr das bei speziellen Stichen der Unterfaden mit hochgeholt wird, hier wird die Fadenspannung verringert. Die Stichbildung erfolgt auf Stoffniveau und anders als beim normalen Nähen sollte diese wie gesagt nach unten verschoben sein, also sichtbar mehr Oberfaden auf der Stoffunterseite was bedeutet dass auch die Stichbildung in Richtung Stoffunterseite erfolgt.

Das richtige Einspannen des Stoffes mit Stabilisator in den Rahmen
Um ein perfektes Stickergebnis zu erhalten muss der Stoff inkl. Stabilisator fest (trommelfest) in den Rahmen eingespannt werden. Es dürfen keine Falten oder Wellen entstehen wenn der Stickrahmen endgültig maximal zugezurrt wird.

Einspannen von "normalen" Stoffen mit ausreissbaren Vlies (Standardstickerei)
Das Stickvlies wird größer als der Rahmen selbst zugeschnitten. Es sollte mehrere Zentimeter über den Rahmen hinausragen. Bei Korrekturen sollte das Vlies auf allen Seiten gut fassbar sein. Sparen ist hier Fehl am Platz. Ist auf einer oder mehreren Seiten das Vlies nicht im Rahmen, sondern nur der Stoff, werden sich zwangsläufig unschöne Verformungen ergeben.

In den nächsten Beiträgen werden ich zeigen wie man die unterschiedlichsten Stoffe einspannen kann und worauf man achten muss.
Liebe Grüße
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Re: MASCHINENSTICKEN Teil 1

Beitragvon Treffy » Donnerstag 12. Dezember 2013, 22:15

Eigentlich ist Dein Beitrag viel zu schade, um was dazwischen zu schreiben /Du kannst meine Zeilen ja auch wieder löschen :grins001 , aber so find ich ihn schneller wieder - weil das Thema ist doch brandheiß für mich - also ich bin jetzt ganz leise setze mich in die 1. Reihe :schauk und freu mich, was da alles noch so kommt und wie toll Du das wieder erklärst!
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Re: MASCHINENSTICKEN Teil 1

Beitragvon AdminSven » Donnerstag 12. Dezember 2013, 22:27

Treffy hat geschrieben:Eigentlich ist Dein Beitrag viel zu schade, um was dazwischen zu schreiben /Du kannst meine Zeilen ja auch wieder löschen :grins001 , aber so find ich ihn schneller wieder - weil das Thema ist doch brandheiß für mich - also ich bin jetzt ganz leise setze mich in die 1. Reihe :schauk und freu mich, was da alles noch so kommt und wie toll Du das wieder erklärst!


Du kein Problem Ela, ganz im Gegenteil. Jeder darf gerne Fragen stellen, die ich gleich mit einfliessen lasse in das Thema, soll ja lebendig bleiben.
Liebe Grüße
Sven


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Re: GRUNDLAGEN: MASCHINENSTICKEN Teil 1

Beitragvon manuela2526 » Freitag 13. Dezember 2013, 08:09

:Applaus :Applaus :Applaus

Ich habe ja leider überhaupt keine Ahnung vom sticken. Meine neue W6 N 6000 kann ja auch sticken (deshalb habe ich sie mir ja auch gekauft.

Ich finde es Klasse, dass Du hier dieses Thema behandelst. Deine Erklärungen sind sehr gut und auch sehr gut verständlich. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Leider fehlt mir im Moment die Zeit um dann gleich etwas auszuprobieren. Aber gleich Anfang nächsten Jahres werde ich mich mit dem Sticken ausführlich beschäftigen.
Zunächst werde ich mir die entsprechenden Materialien besorgen.

Nochmals vielen, vielen Dank für dieses Thema

:banane
LG Manuela

"Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen."
(Erich Kästner)
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Re: GRUNDLAGEN: MASCHINENSTICKEN Teil 1

Beitragvon Tanali » Freitag 13. Dezember 2013, 08:57

Großartiger Beitrag Sven! Vielen vielen Dank. :herz04
Ich habe zwar noch keine Stickmaschine, aber irgendwann kaufe ich mir garantiert noch eine! :grins001
Daher sind diese Informationen sehr kostbar genau wie alle anderen, die Du immer großzügig zur Verfügung stellst :jagenau
:dankerose
Liebe Grüße :bluemchen
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Re: GRUNDLAGEN: MASCHINENSTICKEN Teil 1

Beitragvon pfeffikow » Freitag 13. Dezember 2013, 09:03

Trotzdem ich mich schon so ein wenig eingewuselt habe in die Stickerei,
habe ich wieder viel Neues gelernt, :danke Sven,
hab's auch gleich mit Lesezeichen versehen :feilen
Liebe Grüße :fruehling01
pfeff
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Re: GRUNDLAGEN: MASCHINENSTICKEN Teil 1

Beitragvon AdminSven » Freitag 13. Dezember 2013, 09:15

Der Stickrahmen
Abgesehen von wenigen Ausnahmen sind sich alle Stickrahmen ähnlich. Sie unterscheiden sich hauptsächlich in dem Arretierungsmechanismus an den Stickarm und natürlich in der Größe. Es gibt z.B. von der Fa. Janome einen Spezialrahmen der ohne Innenrahmen auskommt, mehr dazu später.

Manche Stickrahmen haben Markierung auf dem Aussenrahmen und dem Innenrahmen. Diese Markierungen müssen übereinander liegen, wenn der Innenrahmen in den Aussenrahmen gelegt wird. Auch oben und unten auf dem Stickinnenrahmen ist zu beachten.

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Re: GRUNDLAGEN: MASCHINENSTICKEN Teil 1

Beitragvon AdminSven » Freitag 13. Dezember 2013, 09:50

Das richtige Einspannen des Stoffes in den Rahmen (Englisch: Hooping the Hoop - falls jemand mal auf eine englische Anleitung stoßen sollte)
Um ein befriedigendes Stickergebnis zu erhalten, muss der Stoff, zusammen mit der Stabilisierung fest und ohne Falten und Wellen eingespannt werden (trommelfest). Abhängig vom Stoff kann das mitunter nicht ganz einfach sein. Es gibt Stoffe, die sie nicht oder nur schlecht einspannen lassen, aber auch diese Stoffe können bestickt werden, mehr dazu später.

Im Beispiel habe ich Baumwollstoff und ausreissbares Stickvlies verwendet

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Hier zu sehen ein W6 Stickrahmen:
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Re: GRUNDLAGEN: MASCHINENSTICKEN Teil 1

Beitragvon AdminSven » Freitag 13. Dezember 2013, 10:08

Nicht korrekt eingespannte Stoffe können nicht oder nur mit Versatz, Verzug oder Blockade (Wellen) bestickt werden.

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Re: GRUNDLAGEN: MASCHINENSTICKEN Teil 1

Beitragvon AdminSven » Freitag 13. Dezember 2013, 10:35

Stabilisierung und Einspannen von "Problemstoffen"

Stoffe wie z.B. Organza, Frottee, Samt usw. müssen besonders behandelt, stabilisiert und eingespannt werden.
Hierfür kommen unterschiedliche Vliese zu Einsatz.

Beispiel Organza
Organza ist ja ein sehr feiner fast durchsichtiges Material, dass sich ohne spezielle Vorkehrungen nicht so einfach besticken lässt.
Ich lege Organza zwischen zwei Lagen Soluvlies (wasserlöslich) und spanne das "Paket" dann ein. Nach dem besticken wasche ich das Soluvlies gründlich aus.

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Beispiel Frottee
Frottee gehört zu den hochflorigen Stoffen die ebenfalls speziell stabilisiert werden müssen.
Ich legen eine Lage ausreissbares Vlies unter den Stoff und obenauf eine Lage wasserlösliche Folie. Man kann auch oben und unten diese Folie verwenden. Das ganze wird wieder eingespannt und bestickt

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Beispiel Samt
Samt spanne ich nicht in den Stickrahmen da dieser unschöne Abdrücke hinterlässt, das gilt insbesondere für Baumwollsamt. Hier spanne ich nur ausreissbares Vlies in den Stickrahmen, lege den Stoff obenauf, verwende die Heftfunktion der Maschine und verbinde so temporär Stoff mit Stickvlies. Der Heftfaden mit großer Stichlänge lässt sich nach dem Sticken einfach entfernen, überschüssiges Stickvlies wir ausgerissen.

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Re: GRUNDLAGEN: MASCHINENSTICKEN Teil 1

Beitragvon AdminSven » Freitag 13. Dezember 2013, 11:03

Anmerkung:
Ich persönlich verwende weder selbstklebendes Vlies noch Sprühzeitkleber zum temporären Verbinden von Stoffen und/oder Vlies. Es kann sich gerne zu diesem Thema jemand äussern.
Liebe Grüße
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Re: GRUNDLAGEN: MASCHINENSTICKEN Teil 1

Beitragvon AdminSven » Freitag 13. Dezember 2013, 11:12

Spezialstickerei LACE/FSL

Um eine Lace Stickerei zu fertigen muss man auf einiges achten. Diese Stickereien werden nicht auf Stoff gestickt, sondern auf ein spezielles Vlies welches nach dem Stickvorgang ausgewaschen wird.
Man erhält ein freistehendes Spitzenmuster. Ich persönlich sticke LACE nur auf Soluvlies weil ich damit am besten zurecht komme. Wasserlösliche Folie halte ich für denkbar ungeeignet, da diese durch die vielen Stiche perforiert und die Stickerei aus dem Rahmen fällt, im wahrsten Sinne des Wortes.

Einstellungen an der Maschine
Lacestickereien sind viel dichter als normale Stickereien. Auch stickt die Maschine oft mehrere Lagen übereinander. Man verwendet meist als Unterfaden den gleichen wie als Oberfaden, also kein Bobbinfil sondern Stickgarn als Ober- und Unterfaden. So sind beide Seiten gleich schön. Es gibt Kaufdateien die aus mehreren Lace Stickereien bestehen, die man dann miteinander verbinden kann. Man erhält dann ein 3D Objekt, kann z.B. Häuser erschaffen.
Anpassung der Fadenspannung, Reduzierung der Stickgeschwindigkeit müssen manchmal verändert werden. Auch habe ich persönlich die beste Erfahrung mit einer Topstitch Nadel gemacht. Nicht jede Maschine ist der Herausforderung einer solchen Stickerei gewachsen.

Soluvlies
Ich verwende 2 Lagen Soluvlies und packe Reste des sehr teuren Soluvlies dazwischen. So hab ich mind. 3-4 Lagen und kann so auch sehr dicht digitalisierte Lace sticken ohne dass was ausreisst. Auch diese Vlies muss fest in den Rahmen gespannt werden.

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Re: GRUNDLAGEN: MASCHINENSTICKEN Teil 1

Beitragvon Mutter » Freitag 13. Dezember 2013, 11:23

Hallo,

keine Angst vor LACE sticken....

auch müssen diese Muster nicht unbedingt "viel-lagig" sein.... das kommt hier wirklich aufs Digitalisieren an....in der Regel reichen sogar 2 Lagen Stiche mit versch. Stickwinkeln ...hier sollte man allerdings die Stichlänge beachten.

Ich habe mir sogar schon mal Vorhängchen gestickt, die hatten nur 1 Lage Stiche....und das hat auch gepaßt...
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Re: GRUNDLAGEN: MASCHINENSTICKEN Teil 1

Beitragvon AdminSven » Samstag 14. Dezember 2013, 22:29

Besondere Garne
Es gibt eine Vielzahl unterschiedlichster Garne die sich zum Sticken eignen, die aber nicht selten eine besondere "Behandlung" benötigen. Nachfolgend zähle ich ein paar Spezialgarne auf die ich im Laufe der Zeit verarbeitet habe.

Metallicgarne (z.B. Madeira Heavy Metal)
Stickgarn mit metallischem Anteil: Hier sollte man darauf achten, dass das Garn horizontal und nicht vertikal abläuft, dass die Fadenspannung meist verringert werden muss (erhöhte Reibung), die Stickgeschwindigkeit ist ebenfalls zu reduzieren und ein Spezialnadel für Metallicstickgarne ist verwenden, alternativ eine Topstitchnadel.
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Metallicgarne Sonstige (z.B. Madeira Metallic Supertwist)
Stickgarn mit metallischem Anteil und sehr rauher Oberflächenstruktur. Hier gilt das gleiche wie für oben genanntes Garn, jedoch kann eine weitere Anpassung der Fadenspannung notwendig werden
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Keramikgarne (z.B. Madeira Forsted Matt)
Stickgarn mit keramischem Anteil und rauher Oberflächenstruktur, hier gilt das gleiche wie für oben genanntes Madeira Supertwist Garn
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Farbverlaufgarne (z.B. Marathon Ombre/Multicolor)
Stickgarn mit wechselnden Farben. Für dieses Stickgarn gibt es keine besonderen Dinge die man beachten muss. Es lässt sich wie normales Rayon oder Polyester Stickgarn verarbeiten
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Holografische Foliengarne (z.B. Madeira Spectra)
Stickgarn aus spezieller reflektierender Folie. Das Garn ist im Querschnitt nicht rund sondern tatsächliches ein feines schmales Band. Hier gilt, Stickgeschwindigkeit stark reduzieren, dicke Sticknadel mit großem Öhr verwenden, Fadenspannung deutlich reduzieren, nicht geeignet für dichte Stickereien bzw. Stickphasen einer Stickerei
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Fluorizierende Stickgarne (z.B. Madeira Halloween)
Stickgarn mit mattem Glanz, dass Licht aufnimmt und im Dunkeln wieder abgibt. Bei diesem Garn gibt es keine besonderen Dinge die man beachten muss.
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Baumwollstickgarne (z.B. Madeira Coton)
Stickgarn ohne Glanz für traditionelle Stickereien, Kreuzstichstickereien. Bei diesem Garn gibt es keine besonderen Dinge die man beachten muss. Die fertige Stickerei kann mit einer speziellen Metallbürste aufgeraut werden, es entsteht eine fellartige Struktur. Spezielle Sticknadel für Coton verwenden!
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Wollstickgarne (z.B. Madeira Lana)
Stickgarn siehe Baumwollstickgarn Madeira Coton. Spezielle Sticknadel für Lana/Coton verwenden!
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Re: GRUNDLAGEN: MASCHINENSTICKEN Teil 1

Beitragvon RosaLind » Sonntag 15. Dezember 2013, 07:08

Hallo Sven, bin begeistert von deinen Ausführungen. Vielen Dank. :sternglitz
Ich hab ein paar Anfänger Fragen:
Für was wird Wollstickgarn genommen?

Welche Nadel benutzt man für die Baumwollgarne?
Ich hab wunderschönes Baumwollgarn (40er) von .... jetzt fällt mir der Name nicht ein und ich bin auf Reisen, deshalb kann nich nicht mal eben schnell nachschauen. Ich weiß nur noch, dass "aus agyptischer Baumwolle" drauf steht und relativ teuer war .
Welche Nadel benutzt man dafür? Was und auf welchem Untergrund stickt man damit überhaupt? Ich habs ab und zu ausprobiert und die Stickereien sehen damit einfach nicht gut aus, sondern so bollig. Es steht aber drauf, dass es auch zum Sticken sein soll und dafür hab ichs gekauft.
Und 2. kannst du noch was zu Filz besticken sagen? Oder gehört das schon zu "Fortgeschritten" ?
Dritte und letzte Frage: manchmal hätte ich gerne ganz feine Stickereien. Und hab auch schon paar Mal ausprobiert 60-er bzw. 70-er Nadeln zu benutzen. Extra wegen dem Sticken gekauft. Und selbst ganz feines Garn spleisst damit. Was mache ich da falsch? Naja, vielleicht liegts auch an der Pfaff creative 2.0. Ich hab hier irgendwo im Forum gelesen, dass die beim Sticken sehr zickig sein soll.
Zum Sticken benutze ich eine 90er Titannadel. Die hält und hält und hält...Mir ist auch überhaupt nicht klar, woran ich erkenne, dass ich eine Nadel austauschen muss. (Das war jetzt schon die 4. Frage).
Wenn ich in der falschen Abteilung gelandet bin, bitte gerne verschieden.
Herzlichen Dank :herz04
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RosaLind
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